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Unsere Projekte...

Engagiert und liebevoll kümmern sich unsere Ehrenamtlichen, eingeteilt in Kompetenzteams, um sämtliche Projekte für Betroffene.

So kann jeder von uns seine individuellen Fähigkeiten für den Verein einsetzen.

Wir achten selbstverständlich besonders auf die Privatsphäre der Betroffenen, ihre Wünsche, und nur mit Genehmigung werden wir einzelne Projekte öffentlich vorstellen.

Unser Verein ist ja gerade erst am Start. Wir werden ihnen hier zeitnah und immer aktuell vorstellen, an welchen Projekten wir arbeiten.

Um Diskretion zu bewahren, können wir nicht immer Namen und Adressen unserer Projekte veröffentlichen. Wir bitten hiermit um Ihr Verständnis.

Natürlich sind alle unsere Hilfsprojekte belegbar.

  • Personenbezogene Hilfsprojekte
  • generelle Projekte
  • abgeschlossene Projekte

Info

hier werden wir Sie zeitnah über alle personenbezogenen Hilfsprojekte informieren, die wir gerade betreuen.

Aktueller Fall:

EINE FAMILIEN-(LEIDENS)GESCHICHTE

Diese Geschichte gibt Einblick in das Schicksal einer Familie mit 4 Kindern, deren Vater mit einer unheilbaren Krebserkrankung im Endstadium zu Hause liegt. Der Zustand des Vaters beeinträchtigt das Familienleben auf vielfältige Weise. Seine Psyche ist so angegriffen, dass er keine Operationen oder Untersuchungen mehr zulässt und einen weiteren Krankenhausaufenthalt ablehnt. Er lässt die Tage teilnahmslos zu Hause bei seiner Familie an sich vorüberziehen, Gesprächsangebote erreichen ihn nicht mehr.

Die Mutter hat die Kinder von Anfang an über den Zustand des Vaters informiert. Jedes der Geschwister hat seitdem eine Leidensgeschichte durchlebt. Die Mutter schrieb an MEL e.V.: „Als Krankenschwester pflege ich meinen Mann selbst. Ich versuche irgendwie, die Kinder aufrecht zu halten, doch mittlerweile geht den Mädchen die Lebensfreude verloren.“ Das mitzuerleben, ist für die Mutter eine schwere Belastung. Keiner weiß, wie lang diese schwierige Familiensituation noch anhält.

Aktuell möchte die Mutter für sich und die die Kinder psychotherapeutische Unterstützung organisieren. MEL e.V. hilft mit, eine Familientherapie zu organisieren. Auch damit ist wie immer ein hoher bürokratischer und zeitlicher Aufwand verbunden. Vielfach wissen die Betroffenen auch gar nicht, was ihnen zusteht und wo sie es beantragen können. Hier kann MEL e.V. aktiv unterstützen.

MEL e.V. hat es für die beiden großen Töchter möglich gemacht, dass sie beim Konzert der „THE VOICE Tour“ in Ludwigsburg, Backstage ihren Lieblings-Musiker treffen durften. Eine wunderbare Auszeit, in der sie ihre Sorgen für ein paar Stunden vergessen konnten.

Hier auch ein herzliches Dankeschön an die Disponibilität von Eros Atomus, sowie dem Music Circus Concertbüro GmbH & Co.KG.

Aktueller Fall:

MANUELS GESCHICHTE

Erst ein Jahr ist Manuel (Name geändert) auf der Welt und schon erhielt seine Mama (25 Jahre) eine niederschmetternde Diagnose: Ihr kleiner Sohn hat Hydrozephalus. Bei dieser Erkrankung erweitern sich die mit Liquor (Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, auch Gehirn- oder Nervenwasser genannt) gefüllten Hohlräume des Gehirns infolge eines Ungleichgewichts zwischen Liquorproduktion und Liquorabfluss. Dadurch erhöht sich der Hirndruck. Bei kleinen Kindern vergrößert sich auch der Kopf.

Für Manuels Mama stellt diese Erkrankung eine doppelte Belastung dar: Zunächst die Sorge um den Zustand des Kleinen, der sich vielen Untersuchungen unterziehen muss und jeden Tag einer hohen Infektionsgefahr ausgesetzt ist. Zum anderen die finanziellen Sorgen, denn Manuel wird wohl immer sehr viel Pflege benötigen. Die Erwerbstätigkeit seiner Mutter lässt sich mit diesem hohen Aufwand nur sehr schwer bis gar nicht vereinbaren. Jeder Tag bringt ein Höchstmaß an organisatorischem Aufwand mit sich und führt immer wieder zu Rückschlägen, wenn beispielsweise dringend benötigte Hilfsmittel von der Krankenkasse nicht übernommen werden.

Auch die Geschichte des kleinen Manuel und seiner jungen Mama zeigt eindringlich, wie wichtig sowohl die mentale, als auch die finanzielle Hilfe ist, die MEL e.V. den Betroffenen zukommen lassen möchte. Mit MEL e.V. wissen die Familien, dass sie nicht mehr alleine für ihre Lieben und gegen die Bürokratie kämpfen müssen – denn mit so schweren Erkrankungen sind Belastungen verbunden, die einer alleine nicht bewältigen kann.

Für Manuel hat MEL e.V. spontan als „Willkommen“ ein geeignetes Babykopfkissen gekauft, das für ihn eine große Erleichterung beim Schlafen oder auch beim Transport im Kinderwagen darstellt.

Wie wir die junge Mama weiterhin begleiten und unterstützen, werden wir immer wieder auf der Website aktualisieren.

Aktueller Fall:

Alleinerziehend mit krebskrankem Kind

Eine alleinerziehende Mutter mit drei minderjährigen Söhnen hat es nicht leicht.

Wenn der jüngste Sohn auch noch schwer an Krebs erkrankt, ist es für die Mutter kaum noch möglich Alltägliches auf die Reihe zu bringen.
MEL e.V. betreut die Mutter und ihre Söhne hinsichtlich Wohnraumbeschaffung, Vermittlung psychologischer Hilfe und Begleitung in schulischen Angelegenheiten.

Weiterhin soll mit Hilfe von Spenden/Sponsoren für die drei Jungs ein Sport/Freizeitangebot realisiert werden.


Aktualisierung
Was wir bisher erreichten:

- Dank dem Engagement und der Begleitung der Ehrenamtlichen von MEL e.V. hat die Familie seit Dezember eine eigene Wohnung

- Begleitung bei diversen bürokratischen Wegen, ist MEL e.V. mittlerweile der Ansprechpartner für die Familie bei den zuständigen Arbeitern, Familienhilfe

- MEL e.V. hat bei dem Wechsel in die neue Grundschule in Absprache mit der zuständigen Klassenlehrerin, sowie Schulrektorin, den krebskranken L. in die neue Klasse begleitet, um ihm den Start zu erleichtern

- die Geschwisterkinder dürfen Dank MEL e.V. am Kick Boxen, im Verein teilnehmen

- durch den Einsatz der ehrenamtlichen der MEL e.V. wurde endlich die Teilnahme an einer familienorientierten Reha verwirklicht.

Aktueller Fall:

Kind und Vater krank



Wenn ein achtjähriger fröhlicher, hilfsbereiter Junge an Krebs erkrankt, bedeutet dies immer, wie auch in diesem Fall, eine große emotionale Belastung für die ganze Familie.

Ein Ärzte- und Krankenhausmarathon begann und damit immer ein Elternteil beim erkrankten Sohn bleiben konnte, musste vieles organisiert werden.

So gut es ging, hielt die Familie zusammen. Aus Solidarität, als er durch die Chemotherapie seine Haare verlor, rasierten der Vater und der große Bruder ihre Kopfhaare ab.

Nicht genug, dass das Schicksal schon einmal zugeschlagen hatte, wurde der Vater auch schwer krank und kann jetzt nur noch sehr eingeschränkt für die Familie finanziell sorgen.

Aufgrund der langen Fehlzeiten während der Chemotherapie braucht der Junge Nachhilfeunterricht, den sich die Familie nicht leisten kann. Genau hier setzt MEL e.V. an und sammelt Spenden, bzw. sucht Sponsoren zur Finanzierung der Nachhilfe.

Aktueller Fall:

Verwaist....



Es gibt vermutlich nichts Schlimmeres, als sein eigenes Kind zu verlieren.

Und doch muss das Leben irgendwie weitergehen, denn da sind noch drei leidende Geschwisterkinder, davon eines ebenfalls an Krebs erkrankt, und ein verwaistes Enkelkind.
Diese Mutter muss momentan Unfassbares leisten. In ihrer großen Trauer um die an Krebs verstorbene Tochter, die einen kleinen Sohn hinterließ, muss sie für die gesamte Familie weiterhin „funktionieren“.

Zu all dem Leid kommen auch noch finanzielle Sorgen.

MEL e.V. begleitet die Mutter in ihrer Trauerphase, mit einem jederzeit offenen Ohr für sie, mit einer Trauerseite für ihre Tochter und – ganz wichtig:

Mit Spenden und Sponsoren soll für die ganze Familie eine gemeinsame Auszeit aus ihrem momentan traurigen Alltag ermöglicht werden.

Aktueller Fall:

MIA, DIE KLEINE GROSSE KÄMPFERIN


Mias (Name geändert) Geschichte ist seit ihrem 5. Lebensmonat eine Krankengeschichte. Geboren wurde das kleine Mädchen im Juli 2015, im Dezember 2015 erhielt sie die Erstdiagnose: Akute lymphatische Leukämie.
Der sofort eingeleiteten Chemotherapie folgte im Juni 2017 ein Rückfall in Form eines Knochenmarkrezidivs. Ihre Schwester Flora (Name geändert) spendete ihre Stammzellen, was auch an einer 7-Jährigen nicht spurlos vorbeigeht. Flora leidet seitdem unter Alpträumen und Ängsten. Mia kämpft weiterhin sowohl gegen ihre Grunderkrankung, als auch gegen zahlreiche Folgeerkrankungen, die selbst einen kräftigen, erwachsenen Menschen schon erheblich schwächen würden. Umso bewundernswerter ist die schier übermenschliche Kraft der kleinen Kämpferin.
Doch sie leidet - und mit ihr die gesamte Familie, auch unter den Rahmenbedingungen. Die finanzielle Belastung der Familie ist hoch, ebenso der logistische Aufwand zur Betreuung der Kleinen, die in einem 150 km entfernten Krankenhaus behandelt wird. Dass die Mutter bei Mia bleiben muss, belastet die beiden großen Geschwister, die keinen Ansprechpartner für ihre Sorgen und Ängste haben. Sie zeigen bereits Anzeichen psycho-traumatischer Störungen. MEL e.V.möchte die Familie gerne finanziell unterstützen und den Eltern eine kleine Auszeit gönnen. Auch Gespräche mit den Lehrern der Geschwister würden deren Situation in der Schule verbessern. Denn dass die Noten leiden, wenn man krank vor Sorge um das kleine Schwesterchen ist, dürfte für jeden verständlich sein.
Aktuell ist die kleine Mia wieder in Intensivtherapie, was für die Familie bedeutet, dass Mama und die kleine Schwester 2 Tage in der Woche 150km weit weg sind - stationär. Mit erstaunlicher Geduld erträgt Mia die regelmäßige Dialyse, hat in den letzten 2 Wochen bereits 2 Operationen hinter sich, da der ZVK gelegt werden musste, der jedoch leider wieder verrutschte und eine 2. OP nötig wurde.

Wir möchten die Familie begleiten und ihr das Gefühl geben, nicht allein zu sein.
Unsere Ziele für diese Familie:
- den Eltern eine Auszeit ermöglichenden
- Schwestern Nachhilfe finanzieren
- der Familie einen gemeinsamen Ausflug - ein positives Erlebnis ermöglichen
- die kleine Mia liebt es „Arzt“ zu spielen, wir werden ihr ein personalisiertes Arztgewand anfertigen lassen, außerdem bekommt sie „Arztspielzeug“
- finanzielle Unterstützung aufgrund der vielen Krankenhausaufenthalte

Wie wir die Familie bereits unterstützen:

- täglicher Kontakt und Begleitung
- Beratung bei bürokratischen Angelegenheiten
- Immer ein offenes Ohr für die Mutter, die 2 Tage in der Woche mit Mia im KH verbringt
- Faschingskostüm für die Schwester – eine kleine Freude zwischendurch


- Fachvorträge (z.B. Heilpraktiker etc)
- Ernährungs-/ Kochkurse
- Aufklärungsarbeit an Schulen
- "Kick-off" und Charity Veranstaltungen
- Lesungen, Kinderfeste, Fussballturniere etc.
- 2 Buchprojekte in Zusammenarbeit mit dem Artio Wortkunstverlag zugunsten von MEL e.V.

Kunst-Projekt für betroffene Familien


Kooperation mit der Kunstschule Labyrinth in Ludwigsburg

Eine plötzlich veränderte Lebens- und Familiensituation, hohe Anforderungen an die tägliche Planung, finanzielle Sorgen und natürlich die Angst um den geliebten, erkrankten Menschen – das sind nur einige der Herausforderungen, vor denen Familien schwer erkrankter Kinder und Angehöriger stehen. Schwierige und belastende Gefühle künstlerisch ausdrücken zu können, kann eine große Hilfe sein. Genau diese Möglichkeit eröffnet die Kunstschule Labyrinth in Ludwigsburg nun betroffenen Familien.

Bis zu 10 Teilnehmer im Kunstzentrum Karlskaserne
Im Kunstzentrum Karlskaserne können bis zu 10 Teilnehmer unter der Anleitung eines professionellen Künstlers ausdrücken, was sie bewegt, ihre Kreativität entfalten und für 3 Stunden mal wieder Freude empfinden. Dabei ist das Kunst-Projekt offen für die Ideen und Konstellationen, die die Betroffenen für sich wählen. Das heißt: Im großen Atelier der Kunstschule Labyrinth kann mit Pinsel und Farbe mit Hammer und Säge und anderen Materialien gearbeitet werden. Teilnehmen können beispielsweise komplette Familien, Geschwister mit oder ohne das erkrankte Kind, Eltern für sich oder mit weiteren Angehörigen.

Unser besonderer Dank gilt der Kunstschule Labyrinth mit ihrem Leiter Herrn Raithel sowie der Fachbereichsleiterin Bildende Kunst Frau Grüß, sowie dem Künstler Mark Knüttgen der uns bei diesem Projekt begleiten wird. Bereits im ersten Gespräch haben wir uns verstanden gefühlt und konnten schnell gemeinsame Ideen entwickeln – vielen Dank dafür.

Nun blicken wir den ersten Terminen entgegen und freuen uns auf das Feedback der Teilnehmer

MEL e.V. - Buchprojekt

Erzähl uns Deine Geschichte……….

Liebe Betroffene, Liebe Freunde der MEL e.V.

Unsere Gründungsmitglieder Andrea und Marco, vom Artio Wort Kunst Verlag, hatten eine fantastische Idee!
Jeder von uns mit einem schwer erkrankten Menschen im Umfeld erlebt tagtäglich tausende von oft absurden Situationen, lebt Emotionen, Gefühle die so intensiv … Momente in denen man im Dunkeln, tappt, Momente des Glücks, Momente der absoluten Verwirrung …. Und und und….

Wir möchten Eure Geschichten erzählen, aber keine Angst, diese Kurzgeschichten, mit Euren Emotionen, Begebenheiten im Alltag werden umgewandelt in kindgerechte Geschichten, denn es soll ein kindgerechtes Buch mit vielen Kurzgeschichten werden.

Dies bedeutet auch das die Personen, die Umgebung in Tiere, Fantasiewesen, Fantasiewelten umgewandelt werden, niemand wird namentlich erwähnt.
Wir möchten einfach der „Außenwelt“ zeigen, was wir fühlen, welche teilweise absurden, schwierigen Situationen erleben. Ein „gemeinsames Projekt – gemeinsames Buch, dass uns und unsere Welt widerspiegelt“
Es soll auch eine Hilfestellung sein in Schulen, Kindergärten, da oft viele Lehrer, Erzieher mit Situationen eines erkrankten Kindes bspw. überfordert.
Wer selbst schreiben will darf dies gerne tun, wessen Kinder sogar Ideen haben für die Figuren Eurer Geschichte und diese malen möchte, darf auch dieses gerne machen.

Ihr dürft uns gerne kontaktieren, wenn Ihr Fragen habt, wir freuen uns riesig auf Eure Geschichten und ein tolles gemeinsames Projekt!!

Euer MEL e.V. Mit Einander Leben – einander helfen! – Team

Info:

hier wird ein "Projekte - Archiv" entstehen. Über abgeschlossene Hilfsprojekte, die wir betreuen durften.

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